Wettbewerb Wohnstätte Altlandsberg
Der Ort beeindruckt durch seine landschaftliche Weite und die unmittelbare Nähe zur Förderschule.
Die Wohnstätte positioniert sich im Spannungsfeld zwischen Campusstruktur und freiem Landschaftsraum.
Der Zugang orientiert sich folgerichtig nach Nordosten zur Schule. Hier ist das Gebäude zweigeschossig
ausgebildet und bündelt die infrastrukturellen Funktionen. Zum Garten hin öffnet sich der Baukörper
eingeschossig.
Der Bau wird überwiegend in Holzbauweise realisiert. Tragende Außen- und Innenwände in Holztafelbauweise
sowie massive Brettstapel- oder Brettsperrholzdecken gewährleisten Schall- und Brandschutz bei hoher
Ressourceneffizienz. Die kompakte, teilweise zweigeschossige Bauform reduziert Flächenverbrauch und
Baukosten.
Holz bleibt auch im Innenraum sichtbar und prägt Atmosphäre und Haptik. Für die Fassade ist eine hinterlüftete
Holzschalung vorgesehen; alternativ ist eine wartungsarme Metallfassade denkbar. Ökologische Dämmstoffe
übertreffen die Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes.
Feuchtigkeitsregulierende Oberflächen und eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sichern
ein gesundes Innenraumklima. Eine Luft-Wärmepumpe versorgt das Gebäude mit Wärme und ermöglicht
temperierende Kühlung über die Fußbodenflächen. Eine Photovoltaikanlage mit Speicher reduziert den
Netzstrombedarf.